Sennentuntschi

DER AUTOR Der Dramatiker und Schriftsteller Hansjörg Schneider wuchs in Zofingen auf. Er studierte in Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Schneider war Lehrer, Journalist, Regieassistent und Chargendarsteller am Basler Theater. Sein Dialektschauspiel «Sennentuntschi» wurde 1972 uraufgeführt. Es löste erst 1981 einen Skandal aus, als es zur späten Stunde am Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wurde. Hansjörg Schneider wurde einem breiten Publikum mit seinen Hunkeler-Krimis bekannt. Der 73-jährige Schriftsteller pendelt zwischen seiner Wohnung in Basel und einem Appartement in Todtnauberg D.

DER REGISSEUR Der Schauspieler und Autor Oscar Sales Bingisser wuchs in Einsiedeln auf. Nach der Matura an der Stiftsschule des Klosters Einsiedeln liess er sich an der Schauspielakademie Zürich und am dortigen Konservatorium zum Schauspieler ausbilden. Oscar Sales Bingisser war zunächst festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich. Es folgten Engagements an weiteren Theatern. Seit 1995 ist er als Regisseur und Übersetzer tätig. Oscar Sales Bingisser führt zum ersten Mal bei der Bühne 66 Regie. Der 52-Jährige ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Die Familie lebt in Einsiedeln.

DAS STÜCK Die Geschichte des Sennentuntschi basiert auf einer Sage, die in Variationen im gesamten deutschsprachigen Alpenraum überliefert ist, auch im Kanton Schwyz. Die Sage erzählt vom Ungeheuer, das sich verwandelt und Rache nimmt. Konkret geht es um drei sexuell ausgehungerte Sennen, die ihre Fantasien ausleben, indem sie eine primitive weibliche Puppe basteln, die lebendig wird. Sie füttern sie, sprechen mit ihr und nehmen sie zu sich ins Bett. Hansjörg Schneider erkannte die Brisanz des Sagenstoffes und schuf daraus ein Dialektschauspiel in fünf Bildern.

Test


Die Bühne 66 spielt
wieder ab 9. April 2011



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